„Beatles”-Riverturn auf dem „Traumschiff“, 11.04.2010

Zum „St.Patricks-Day“ im Pub „Battlefield“ gewannen ein paar Gäste und ich eine Teilnahme an der oben genannten Veranstaltung.
Dabei handelte es sich laut meinem Kenntnisstand um eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem “Bootshaus”/”Battlefield”, dem Kapitän des Weißenfelser „Traumschiffs“ und einem begeisterten Beatles-Fan, der ähnliche Events öfter veranstaltet.

Ort: Saale zwischen Weißenfels und Uichteritz
Preis: 15,-€
Links: Bootshaus / Traumschiff

Es wurde schon beim Einsteigen an den Badanlagen klar, dass das hier eine recht enge Angelegenheit werden könnte. Ungefähr 40 Gäste drängten sich bereits im Innenraum des kleinen Ausflugskutters und versuchten, an den eng belegten Tischen einen Platz zu finden. Hinzu kamen eine Kamerafrau des Mitteldeutschen Rundfunks, der Pressefotograf der Mitteldeutschen Zeitung, das Dreiergespann des Bedienpersonals und natürlich die Begleitband nebst musikalischem Equipment.
Letztere nennt sich „The Fabulous Three“, drei junge Musiker, die eigentlich alle in anderen Bands spielen und die Musik der Beatles zu einem gemeinsamen Nebenprojekt gemacht haben. Die Band spielte mit Schlagzeug, E-Gitarre und Saxophon in einer recht ungewöhnlichen Besetzung.

Doch zunächst wurde man erst einmal mit einem Frühstücks-Gutschein zu einem Sandwich und einem Freibier /-kaffee begrüßt. Jeder fand seinen Platz und nach der Begrüßung setzte sich dann das Schiff, beinahe zeitgleich mit den ersten Takten der Band, in Bewegung. Die Band spielte sehr sauber und besonders die Stimme des Schlagzeugers, der die meisten Songs sang, passte bestens zur Musik der Beatles. So entwickelte sich eine heitere Bootsfahrt bei einem musikalischen Streifzug durch einige Nr.1-Hits der Beatles, was insgesamt etwas sehr Nostalgisches an sich hatte.

Leider war das Wetter für einen längeren Aufenthalt auf dem Außendeck zu kalt und regnerisch, aber trotzdem war es schön, dort hin und wieder frische Luft zu schnappen und einige Blicke auf die Saalelandschaft zwischen den Weißenfelser Badanlagen und Goseck zu werfen.
Weitere Höhepunkte der Reise waren das abenteuerliche Stranden des Schiffes auf einer Schlammansammlung, von der man sich nur mit einiger Mühe wieder befreien konnte, sowie ein sehr unterhaltsamer rothaariger Ire, der während der Fahrt das gesamte Boot unterhielt, ununterbrochen redete und fröhlich mit der Band mitsang. Dabei handelte es sich um einen LKW-Fahrer, der aufgrund seines defekten Fahrzeugs seinerseits seit einigen Tagen in Weißenfels gestrandet war und seither allabendlich im Pub das Leben genoss.
Irgendwo zwischen Uichteritz und Goseck wendete das Schiff schließlich und dann ging es zurück nach Weißenfels, während das Repertoire der Band schließlich zu Ende ging, woraufhin man einfach wieder von vorne begann. Nach einer knapp dreistündigen Reise legte das „Traumschiff“ schließlich wieder am Ausgangspunkt an.

Fazit: Originelle Idee, unterhaltsame Reise und ganz nebenbei mal die Weißenfelser Gegend aus einer ganz anderen Perspektive gesehen.

Einige Fotos:




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