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“Boing”, live – HTWK Sommerfest 2011, Leipzig

“Boing”, live – HTWK Sommerfest 2011, Leipzig

“Boing” begannen kurz vor der Jahrtausendwende ihre Bandgeschichte unter dem Namen “Boing agrupapulci”. Mit ihrem energisch-unterhaltsamen Mix aus Ska, Funk und Crossover brachten Sie es schnell zu lokaler Berühmtheit in ihrer Heimatstadt Weißenfels, die teilweise bis heute anhält. Man zog weiter nach Leipzig und Halle, um sich einem größeren Publikum vorzustellen, räumte etliche Preise ab, wurde 2003 “Band des Jahres Leipzig” brachte es zu einer EP und einer selbst vertrieben, gut verkäuflichen kompakten Scheibe namens “All that counts somehow”. Ich hätte denen damals wirklich den “großen Durchbruch” gegönnt, doch vor 5 Jahren war dann Schluss.
Die Bandmitglieder widmeten sich ihrem Studium oder anderen Musikprojekten wie zum Beispiel Sänger Marv aktuell mit “Zen Zebra“.

Am 15.06.2011 fanden sie sich nun spontan, ausgerechnet auf dem Sommerfest der HTWK zu einem einmaligen (!?) Revivalkonzert in der alten Besetzung zusammen. Wie es dazu kam, weiß ich auch nicht so genau, aber es war für mich Anlass genug, nach Feierabend an einem Mittwoch nach Leipzig zu fahren… und für viele andere alte Fans auch.
Als Fazit des leider nur einstündigen Konzertes (das Ordnungsamt hatte Auflagen aufgelegt) bleibt ein schöner Mittwochabend in Erinnerung und vor allem die Erkenntnis, dass auch 10 Jahre alte Songs lange nach der Blütezeit des Crossover immer noch sehr gut funktionieren können. Man konnte in den Erinnerungen an weit zurückliegende, teilweise legendäre Konzertabende schwelgen und vielleicht war es auch deshalb so schön, dass alles noch mal live zu hören. Sollte es in fünf Jahren das nächste Konzert geben, ich wäre sehr wahrscheinlich wieder dabei.

Mitbringsel

Fotos:

Videos:

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Mike Seeber & Band // Klosterkirche Langendorf, 24.04.2011

Mike Seeber & Band // Klosterkirche Langendorf, 24.04.2011

Einen kurzen Bericht hierzu habe ich noch offen. Leider habe ich es aufgrund diverser Umzüge, Ostern und anderer Verpflichtungen nicht eher geschafft.

Es gibt einen neuen Veranstalter im Land. Der heißt Axel Schreiber, kommt aus Langendorf und ist gerade dabei, eine Veranstaltungsagentur namens “White Rabbit” aufzubauen. Seine erste Veranstaltung sollte dann an Gründonnerstag auch in der Heimat stattfinden. Die Vorbereitungszeit war kurz, die Möglichkeit, Werbung zu machen ebenso und so verirrten sich in die erst seit kurzem wieder begeh- und nutzbare Klosterkirche dann leider nur knapp 100 Gäste.

Das war sehr sehr schade, denn jeder, der nicht dort war, hat ganz ausgezeichnete Blues-Musik vom Virtuosen Mike Seeber und seiner Band verpasst. Der Abend war sehr unterhaltsam, musikalisch hochwertig, sehr gesellig und hoffentlich nicht die letzte Veranstaltung in einem sich hoffentlich hier etablierenden neuen Veranstaltungsort für Weißenfels und Umgebung. Ich wünsche dem Veranstalter jedenfalls den Mut und Erfolg für viele weitere Veranstaltungen.

Wenn alles klappt, wird es dann auch spätestens im kommenden September einen weiteren richtigen Kracher geben, wenn sich mit David Knopfler ein Gründungsmitglied der Dire Straits die Ehre gibt.
Ich werde rechtzeitig an dieser Stelle berichten.

Link: Mike Seeber & Band

Video:

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“An Horse” feat. “Periscope” °°° Objekt5, Halle/S. °°° 09.04.2011

“An Horse” feat. “Periscope” °°° Objekt5, Halle/S. °°° 09.04.2011

Samstagabend waren wir mal wieder im gemütlichen und gut gefüllten Objekt 5. Sehr spontan diesmal und ohne eine der aufspielenden Kapellen zu kennen. Wir mussten das aber nicht bereuen.

 

Als Vorband spielten nämlich “Periscope” aus Köln, gegründet von vier ehemaligen Schulfreunden und das ist auch noch nicht so lange her. Sie bringen es bislang auf zwei EPs und gehen die Sache “Musik machen” dem ersten Eindruck in Netz und Öffentlichkeit zufolge ziemlich zielstrebig und professionell an. Doch das ist alles nichts wert, wenn die Musik dazu nichts taugt.
Das kann man aber hier nun wirklich nicht sagen. Die dargebotenen Stücke sind allesamt sehr abwechslungsreich. Sehr vielschichtig strukturierte Popmusik mit wechselndem Gesang und kleinteiligen Strukturen. Teilweise ziemlich experimentell aber doch oft eingängig. Auch wenn beim Gesang live nicht jede Note passte und die Stimmen nicht immer harmonisierten, hat mir das sehr sehr gut gefallen. Hier ein Beispiel:

Periscope – Things I’ve Thrown (Official Video) from Tilman Singer on Vimeo.

Und nach der Umbaupause kamen dann “An Horse”, die mit “Tegan and Sara” befreundet sind, was man angeblich auch hört. Ich kann das nicht widerlegen, da ich “Tegan and Sara” jetzt auch nicht so kenne. “An Horse” ist jedenfalls ein Indie-Pop-Duo mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Mehr braucht man nicht, in Brisbane Australia, um eine Band zu gründen. Mir hat das auch gefallen. Sehr druckvoll und engagiert. Kein Konzertbesuch, den man bereuen musste, wie gesagt.
Während meine Fotos alle mies geworden sind, habe ich wenigstens noch ein halbmieses Video gemacht, welches man nach den Links bewundern kann:

Periscope – offizielle Seite An Horse – offizielle Seite Objekt 5 – offizielle Seite

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2.Profiboxnacht in Plotha, 02.04.2011

2.Profiboxnacht in Plotha, 02.04.2011

Die zweite Auflage der Profiboxnacht in Plotha, ziemlich genau ein Jahr nach der ersten Veranstaltung, deren Bericht [HIER] nachlesbar ist. Ich hatte die Karte einen Tag zuvor von Freunden zum Geburtstag geschenkt bekommen und da es im Hauptkampf um die Titelverteidigung vom Vorjahr gehen sollte, ging ich auch gerne hin.

Wir saßen direkt am Ring in der ersten Reihe und hatten durch eine glückliche Fügung des Schicksals immer Bier. Das Publikum war wieder einmal sehr bunt gemischt. Vom Fleischermeister bis zum harten Rocker war da alles vertreten. Auch das Sponsorenspektrum reichte dementsprechend vom lokalen Elektriker bis zum überregionalen Szeneausstatter. Das gibt es so wohl nur beim Boxen und überhaupt: “Wann sieht man in Plotha schon mal Harley Davidsons und Ferraris bis direkt vor die Halle fahren?”
Der sportliche Teil des Abends war dann aber ebenfalls wieder ziemlich sehenswert. In überwiegend freundschaftlich geführten Profikämpfen konnte man alles sehen, was die jeweils gezeigten Sportarten ausmacht. Von der frühen Aufgabe, über den KO-Sieg, bis hin zu vollen 10 Runden im Hauptkampf war alles dabei.

Der Hauptkampf selbst hat dann auch wirklich alle Erwartungen erfüllt. Er wurde fair geführt und fand zwischen absolut ebenbürtigen Gegnern auf technisch gutem Niveau statt. Über den Ausgang des Kampfes und die knappe Titelverteidigung nach Punkten kann man sich sicherlich streiten. Aber wenn man Erlers Heimvorteil mit einbezieht, ging das schon so in Ordnung, obgleich der Herausforderer phasenweise präsenter wirkte.

Kein schlechter Abend.

Das schrub die MZ

 

Einige Bilder vom Abend sowie einige Videoausschnitte vom Hauptkampf zwischen Marcel Erler und Adam Gadaev in HD-Auflösung gibt es hier unten:

Video:

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Hollywoods größter Star

Hollywoods größter Star

Wie es wohl so ist, in beinahe allen mehr oder weniger tollen Hollywood-Filmen und -Serien der letzten Jahre mitgespielt zu haben?
Es gibt da einen, der es wissen muss:

(via)

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