Autor: Martin (Seite 1 von 8)

30.11.2022

Die Aussterberate ist bereits zehn bis hundertmal höher als im Durchschnitt der vergangenen 10 Millionen Jahre. Das sagt die zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen (IPBES). IPBES schätzt, dass von 8 Millionen existierenden Tier- und Pflanzen-Arten bereits eine Million vom Aussterben bedroht ist. Warum passiert das? Was können wir tun? Gibt es noch Hoffnung?



Der Herbst 2022 hat bereits einige Temperaturrekorde aufgestellt. Er ist der drittwärmste seit 1881. Doch nicht nur dies ist außergewöhnlich: Der gesamte Jahreszeitraum bis einschließlich November war so warm wie nie zuvor registriert.(ARD.de)

29.11.2022

Lesenswerter Text auf Übermedien zur „Letzten Generation“:

Der Mensch weiß zu viel, über sich und die Welt. Selbst unsere eigene Endlichkeit ist uns schmerzlich klar. Einer der wichtigsten Mechanismen unserer Psychohygiene ist deshalb die Verdrängung. Würden wir bei jedem Spaziergang ausführlich bedenken, überfahren werden zu können, wären wir gelähmt vor Angst – und blieben zu Hause. Ebenso normal scheint es, jenes wissenschaftlich belegte Szenario, als Spezies milliardenfach in Tod und Elend zu laufen, im Alltag auszublenden. Wir müssen unser Leben heute leben, egal was in 20 oder 200 Jahren mit der Welt passiert. Der Alltag geht schließlich weiter, auch wenn er unsere Normalität früher oder später zerstören wird.




Dürremonitor Deutschland

Filter für den CO2-Fang: Neuartige Membranen sollen beim Klimaschutz helfen (Riffreporter)



Um das Pariser Klimaabkommen noch einzuhalten, müsste Deutschland eigentlich ab spätestens 2035 komplett aus Gas als Energiequelle ausgestiegen sein:

Der Energieriese Qatar Energy hat laut Katars Regierung ein Abkommen über Flüssigerdgaslieferungen nach Deutschland geschlossen. Das Gas solle an das US-Unternehmen Conoco Phillips verkauft werden, das es weiter nach Brunsbüttel liefere, sagte der katarische Energieminister Saad Scharida al-Kaab. Die Lieferung soll 2026 beginnen und mindestens 15 Jahre laufen. Jährlich sollen bis zu zwei Millionen Tonnen geliefert werden.

28.11.2022



Die bei Psychologists for Future aktive Umweltpsychologin Anna Pribilbetont, dass es sich bei Klimaangst nicht um eine pathologische Störung handelt. Solche seien als Reaktion auf Situationen, die eigentlich gar keine Gefahr darstellen, irrational. Die Angst vor der Klimakrise hingegen sei eine „normale, gesunde Reaktion auf eine reale Bedrohung“, erklärt Pribil. Das weiß auch Moritz: „Keine Angst zu haben – das wäre irrational“, ist er überzeugt. Klimaangst lasse sich daher auch nicht therapieren.



Die extrem gestiegenen Gaspreise könnten einer Studie zufolge im schlimmsten Fall eine Deindustrialisierung in Deutschland und Europa auslösen. Auch die Lieferengpässe kosteten zuletzt Wertschöpfung in Milliardenhöhe.

27.11.2022

Gleich sieben bisher unbekannte Viren aus dem Permafrost konnten von Forschenden reanimiert werden. Die Haltbarkeit von Viren dürfte länger sein als bekannt. (derstandard.de)


Auf der Weltklimakonferenz COP27 spielten naturbasierte Lösungen zum ersten Mal eine bedeutende Rolle für den globalen Klimaschutz. 12 Fragen und Antworten zur klimapolitischen Bedeutung von Wäldern und Mooren sowie zu neuen Klimaschutz-Initiativen. (Riffreporter)




In der Mittelmeer-Region hatte es in den vergangenen Wochen mehrere heftige Unwetter gegeben. So war etwa auf Kreta Mitte Oktober binnen einer Stunde nach Angaben von Meteorologen so viel Regen gefallen, wie normalerweise im gesamten Monat. Auch an der spanischen Mittelmeerküste hatte es zuletzt Unwetter gegeben, deren Heftigkeit von Meterologen als ungewöhnlich eingestuft wurde.

Experten sehen auch einen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Das Mittelmeer hat sich in diesem Sommer ungewöhnlich stark aufgeheizt und ist auch jetzt noch vergleichsweise warm. Aufgrund der hohen Temperaturen verdampft mehr Wasser. Und je mehr Wasserdampf in der Luft ist, desto mehr Energie steht Schauern und Gewittern zur Verfügung – das heißt, desto heftiger können sie werden

25.11.2022

Mit einem neuen Messinstrument im All spürt die Nasa riesige Methanquellen auf

Die Messungen könnten helfen, den Ausstoss des starken Treibhausgases zu verringern, etwa bei Industrieanlagen. Gebaut wurde das Gerät eigentlich für einen ganz anderen Zweck. (nzz.ch)


Der Amboseli gilt als einer der schönsten Nationalparks in Kenia – vor allem wegen seiner sattgrünen Landschaft. Doch im Moment ist der Park mit der schlimmsten Dürre seit Jahren konfrontiert. Hunderte von Wildtieren sterben.


23.11.2022



Wenn der Markt erst regelt, wenn der Preis und Verfügbarkeit für fossile Energieträger nicht mehr supergünstig sind:

Viele Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe haben bisher Erdgas mit nur geringen Einschränkungen der Fertigung eingespart. Das wird allerdings in der Zukunft schwerer, wie eine Umfrage des ifo Instituts ergeben hat. 59 Prozent der Firmen nutzen Erdgas für ihre Produktionsprozesse. Davon haben im vergangenen halben Jahr 75 Prozent Gas gespart, ohne die Produktion drosseln. „Dieser hohe Anteil ist erfreulich, allerdings sind die Unterschiede zwischen den Branchen erheblich“, sagt Karen Pittel, die Leiterin des ifo Zentrums …

22.10.2022

Wärmepumpen werden die neue Standardtechnologie für Gebäudeheizung. Ein neues Policy Paper der Scientists for Future (S4F) zeigt auf, dass diese Technologie für Neu- wie Altbauten die Basis künftiger Wärmeversorgung sein wird.


Klimawandel wissenschaftlich und betrachtet Verbote als unumgänglich: Doch der Physiker Anders Levermann hält nichts von einer Verzichtsmoral, die den Einzelnen für ausbleibende politische Entscheidungen in Haftung nimmt. (Deutschlandfunk)



Die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern trägt wesentlich zur Klimakrise bei. Die Tierhaltung sei trotzdem wichtig, denn sie liefere wertvollen Dünger für die Landwirtschaft, behaupten Lobbyverbände. Das stimmt aber nicht. Um Dünger und Energie zu sparen, muss die Tierhaltung mindestens drastisch abgebaut werden.

18.11.2022

Die Moore dieser Welt speichern mehr CO2 als alle Wälder zusammen. Deshalb ist es extrem wichtig, sie zu schützen, sagen Experten – und trockengelegte Areale wieder zu vernässen. Ein wichtiger Anreiz könnte dabei das Paludifarming sein.


Immer mehr Menschen wollen nicht warten und ihren eigenen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Nach Recherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz sind viele Deutsche bereit, ihr Leben für mehr Klimaschutz zu ändern.

15.11.2022

Nicht die Zahl der Menschen auf der Erde ist entscheidend, sagt Expertin Rose, sondern wie diese leben. Mit den richtigen Maßnahmen können auch zehn Milliarden Menschen auf der Welt leben. Dafür müssen aber vor allem reiche Länder umdenken. (ARD.de)


Weite Teile der Erdoberfläche werden noch vor Ablauf dieses Jahrhunderts nicht mehr bewohnbar sein. Es ist dann egal, ob in irgendeinem Milliardärsbunker noch ein van Gogh hängt: Die Zivilisation, wie wir sie kennen, wird unter diesen Bedingungen nicht weiter bestehen. Nur eine konsequente Deindustrialisierung, der Verzicht auf zahllose zur Gewohnheit gewordenen Annehmlichkeiten könnte eine weitere Verschlimmerung der Lage dämpfen – sie aber auf keinen Fall verbessern. Es wird lange dauern, den bereits eingetretenen Schaden auf natürliche Weise zu heilen […] Die Konsequenzen, die aus dem Klimawandel zu ziehen wären, sind uns so unangenehm, dass wir eher die Welt untergehen lassen würden, als dass wir uns ihnen stellten. Und die Wut auf die eigene Hilflosigkeit wird auf jene gerichtet, die auf sie hinweisen. (ND.de)


Trending..

Brazilian environmentalists have celebrated a timely victory after the country’s supreme court ruled for the reactivation of the Amazon Fund, a major weapon in the country’s fight against deforestation. (The Guardian)


Deutschland will 550 Millionen Euro in eine globale grüne Wasserstoffwirtschaft investieren. Ziel sei es, damit Öl und Gas zu ersetzen, sagte Entwicklungsministerin Schulze. Entwicklungsländer sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen.



Die Berliner Morgenpost mit einer interaktiven Seite, wie der eigene CO2-Verbrauch aufgebaut ist und wo es Potential zum einsparen gibt, wenn man will. (Berliner Morgenpost)