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Kategorie: Journal (Seite 1 von 5)

Neues Handy: Huawei P20 Pro

Smartphones sind mir in den letzten Jahren immer unwichtiger geworden. Das was meine Handys können mussten, konnten im Prinzip alle. 80% der Leistung hingen die meiste Zeit ungenutzt in der Luft rum.

Deswegen kaufte ich mir vor knapp zwei Jahren ein Oneplus 3t , weil es für meine Bedürfnisse das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot. Ich hätte es bis zum totalen Exodus behalten, wäre da nicht irgendwann in den vergangenen Monaten das Huawei P20 Pro in meinem Feed-Reader aufgetaucht. Es versprach alles, was mein aktuelles Handy noch nicht hatte:

  • eine echte Alltagskamera, die was taugt und vor allem auch im Dunkeln sehr gute Fotos machen kann, nochmal:
  • eine echte Alltagskamera, die was taugt und vor allem auch im Dunkeln sehr gut kann
  • einen Infrarot-Sensor, den man als Fernbedienung für TV&Co benutzen kann
  • eine sehr sehr gute Handykamera
  • eine unglaublich gute Akkulaufzeit
  • einen riesigen internen Speicher
  • die Möglichkeit, es an einen Fernseher anzuschließen, inklusive Desktop-PC-Modus

Ansonsten kann es alles, was mein bisheriges Handy auch schon konnte. Man findet es im Internet aktuell gut 350,-€ unter dem Einführungspreis und damit nicht weit weg vom Oneplus 6 zum Beispiel. Ich habe es gekauft. Für den Moment bin ich sehr zufrieden. Ich werde es bis zum totalen Exodus behalten. Da bin ich mir sicher … für den Moment.

Tour de France

Nach 3349 Kilometern hatte Thomas 1:51 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Tom Dumoulin aus den Niederlanden, der am Samstag das Zeitfahren in Espelette gewonnen hatte. „Das fühlt sich noch alles surreal an“, sagte Thomas.

Notizen mit IPad und Pencil – Zwischen den Welten

Nach meinem runden Geburtstag kaufte ich mir im Frühjahr ein IPad (2018), um dieser Tablet-Geschichte nochmal eine Chance zu geben. Die Apple-Pencil-Unterstützung und das neue iOS versprachen, die Einsatzmöglichkeiten um ein weites Feld zu vergrößern. Einige Monate später kann ich sagen, dass ich mit dem iPad gut 90% meiner Computeraufgaben erledige und zwar abends vom Sofa aus, ohne das es sich nach „Aufwand“ anfühlt. Das einzige, wofür ich den „richtigen“ Computer noch anwerfe, sind die Aufgaben, die eine ordentliche Bildschirmgröße (z.B. Foto- und Videoverwaltung und -Bearbeitung) oder die richtige Software und etwas mehr Ruhe erfordern (z.B. Steuererklärung). Macht man ja beides nicht allzu oft. Der schnöde Alltag läuft aber inzwischen super und ausschließlich mit dem iPad.

Der Themenbereich, der mich dabei am meisten beeindruckt, ist tatsächlich die gelungene Stiftunterstützung in Verbindung mit den verfügbaren Apps. Nicht nur meine Töchter finden die großartig:

auch ich mache oft berufliche und private Notizen mit dem iPad und bin dadurch etwas papierärmer und organisierter unterwegs.

Am Anfang habe ich dabei voll auf Microsofts OneNote gesetzt. Das ist schon eine gelungene App die einige für mich wichtige Vorteile hat:

  • auf wirklich allen Plattformen kostenlos verfügbar (bei mir: Win 10, Android, IOS) und untereinander problemlos synchronisierbar.
  • man kann so ziemlich alles (Dateien, Videos, Fotos, PDFs) in Notizen aufnehmen und sich so eine Art „externes Gehirn“ in Form von einer zentralen Stelle für wichtige Informationen aller Art zusammenbauen. (eine ausführliche Beschreibung zu den Funktionen von OneNote gibt es im Apple-Store [KLICK])
  • es ist Teil des Office-Ökosystems, was sich zumindest in der Desktop-Version perfekt mit den anderen Office-Programmen ergänzt

Soweit so gut, aber es gibt auch entscheidende Nachteile der IPad-Version von OneNote:

  • es lässt sich keine feste Papiergröße / -breite einstellen, vielmehr kann man ohne Beschränkung in jede Richtung weiterschreiben, was sich spätestens beim PDF-Export mit einer sehr kleinen Schrift rächt, wenn man nicht sehr diszipliniert ist
  • OneNote für iPad kann keine Handschrift lesen, geschweige denn nach handgeschriebenen Inhalten suchen
  • Multitasking (z.B. per Split-View Fotos aus der Galerie oder Wikipediatexte aus dem Browser in eine Notiz „ziehen“) ist nicht nutzbar
  • viele Funktionen der Desktop-Version gibt es in den Apps (noch?) nicht, wovon die wichtigsten Lücken für mich die fehlende Texterkennung / -umwandlung, sowie die fehlende Möglichkeit, OneNote-Notizen in (Outlook)-Aufgaben oder -Termine umzuwandeln sind.

Viele der Mankos von OneNote löst die App „Notability“ seit der Version 8.0 auf wunderbare Weise. Sie ist leistungsstark, aber dabei sehr übersichtlich und organisiert. Sie erkennt sogar meine Doktorenschrift erstaunlich gut und ich kann per Suchfunktion auch handschriftliche Inhalte wiederfinden. Die Suche funktioniert dabei global, also über alle Notizen hinweg. Die „Blattgröße“ ist vorgegeben (vermutlich auf amerikanischem Letter-Format), was die Optik exportierter Notizen entscheidend verschönert und sich beim Schreiben einfach natürlicher anfühlt.
Notability wäre für mich die nahezu perfekte Notiz-App, wäre sie nicht auf das Apple-Ökosystem beschränkt. Trotzdem nutze ich sie bis auf weiteres als Haupt-Notiz-App und exportiere die wichtigsten Notizen von dort nach OneNote.

Sollte die OneNote-App eines Tages ähnlich vollständig sein, wie Notability, könnte man so relativ verlustfrei wieder zurückwechseln.