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Kategorie: Journal (Seite 2 von 5)

2019er IPad Air und IPad Mini mit Pencil-Unterstützung

Heute hat Apple zwei weitere IPads mit Pencil-Unterstützung vorgestellt und damit das Portfolio breiter aufgestellt.
Das kleine Ipad Mini wird als digitaler Notizblock in verschiedenen Berufszweigen seine Anwendungsbereiche finden und das IPad Air ist mit laminiertem True-Tone-Display mit 10,5“Zoll und aktuellem A12-Prozessor zwischen dem aktuellen Standard-Pad und den Pro-Pads angesiedelt. Das interessiert mich persönlich wirklich sehr. Mal schauen, was die ersten Testberichte sagen.

Dem IPad einen Stift zur Seite zu stellen, hat ihm in meinen Augen erstmals echten Sinn gegeben und eine völlig neue Dimension im mobile Computing geöffnet. Seit ich das IPad 2018 habe, nutze ich meinen normalen Computer praktisch kaum noch.
Die beiden neuen Geräte werden diese Entwicklung weiter vorantreiben. Wenn die Einschränkungen, die IOS noch mit sich bringt, weiter abgebaut werden, können viele Nutzer künftig wohl alles mit den ultramobilen IPads erledigen.
Normale PCs und Notebooks sind schon jetzt eigentlich nur noch notwendig, wenn man Spezialsoftware einsetzen muss oder aus anderen Gründen von den normalen Anwendungsgebieten eines Computers abweicht.

Bildquelle: Apple

Lumafusion im Selbstversuch

In meinem aktuellen Selbstversuch, ob ich meinen Laptop theoretisch vollständig durch mein 2018er Standard-iPad ersetzen könnte, fehlte mir noch der Test einer guten Videoschnittsoftware. Es ist jetzt beileibe nich so, dass ich ständig Videos schneiden muss, bin ja kein Youtuber. Andererseits macht man in Familie schon immer mal ein Video von unterwegs und die schneide ich gerne ein bis zweimal im Jahr zu gefälligen 15-30 Minütern zusammen, mit denen man die Omas in der Zeit zwischen Kaffeetrinken und Abendessen prima langweilen bei Familienfeiern unterhalten kann.
Dafür braucht es beileibe keine Profi-Software, die für Hollywood entwickelt wurde, aber ein paar Gimmicks können trotzdem dabei sein.

Spoiler: Lumafusion ist perfekt dafür geeignet und vor allem sehr intuitiv bedienbar, wenn man sich vorher schonmal an ähnlicher Software versucht hat. Es ist vom Leistungsumfang in etwa vergleichbar mit der Mac OS Variante von iMovie, würde ich sagen. Für die Zukunft hätte ich nichts gegen zwei oder drei Videospuren mehr einzuwenden, aber da setzt wohlmöglich die Hardwarekompatiblität (noch?) grenzen. Was mir auch gut gefällt, ist das Dateisystem. Aus den meisten Quellen, aus denen man Daten importieren möchte, kann man das auch. WLAN-Festplatte, Netzwerk, Cloud, NAS, alles kein Problem und damit in der iOS-Welt wirklich erwähnenswert.

Ansonsten gilt, was eigentlich immer gilt, wenn man das iPad statt dem Laptop zum Arbeiten benutzt. Auf dem iPad entsteht da so nebenbei an einem Fernsehabend ein kleiner Familienfilm, wo man sich sonst konzentriert an einen Schreibtisch vor einen Monitor setzen muss… als täte man das auf Arbeit nicht schon genug.

Auf dem Pad wird geguckt, gedrückt, überlegt und dann mit den Fingern geschoben und gebastelt, dass es nur so eine haptische Freude ist. Man muss sich keine Extrazeit dafür nehmen, sondern bastelt und testet nebenher, bis das Ergebnis passt. Das ist, zumindest für mich, absolut entspannend. Und man schafft was, trotz aller Einschränkungen im Vergleich zu einer teuren Desktop-Software-