Kategorie: Zahltag-Zeitlinie (Seite 3 von 7)

27.10.2022

800.000 Jahre CO2 in 30 Sekunden:


„Wir haben bis jetzt schon Abweichungen zwischen zwei bis vier Grad über Normaltemperatur für den Oktober.“ (rnd.de)



25.10.2022


Deutschland hat seine Klimaziele zwischen 2013 und 2020 in wichtigen Sektoren insgesamt verfehlt, vor allem im Verkehrs- und Gebäudebereich“, erklärte Europa-Staatssekretär Sven Giegold. „In der Konsequenz kaufen wir nun Emissionsrechte von EU-Staaten, die ihre Klimaziele übererfüllt haben.“ Ein erworbenes Emissionszertifikat gibt laut EU-Emissionshandelsgesetz Anrecht auf Ausstoß von einer Tonne CO2. Die „schwache Klimapolitik“ der vorherigen Bundesregierung komme Deutschland nun teuer zu stehen (DW.de)


Luisa M. Neubauer via „Precht“ – ARD.de

24.10.2022

Wir nutzen so viel Energie und haben so viel in Maschinen investiert, um sie zu generieren. Jetzt, innerhalb von 30 Jahren, müssen wir alles stilllegen und mit sauberen Technologien von vorn anfangen“, schreibt Bill Gates in seinem Jahresbrief zum Klimawandel.“ (t3n.de)



23.10.2022


Die Problemanalyse liest sich wie das Manifest einer Umweltorganisation: „Der Kipppunkt ist erreicht“, schreibt die Unternehmensberatung PwC in einem aktuellen Bericht zum Thema Welternährung. „2050 wird es drei Planeten brauchen, um die aktuellen Ernährungsmuster aufrechtzuerhalten. […] Das System wird also lange vor 2050 entweder zusammenbrechen oder einen radikalen Wandel durchlaufen müssen.“ (taz.de)


Two expeditions to the Thwaites Ice Shelf have revealed that it could splinter apart in less than a decade, hastening sea-level rise worldwide (scientificamerican.com)

19.10.2022


Das auch:


Sehr gutes und, wie ich finde, richtiges Statement bei Lanz:

18.10.2022


Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine hat die Europäische Union laut einer Studie so viel Strom aus Wind und Sonne produziert wie noch nie. Auch Deutschland erreichte bei Strom aus erneuerbaren Energien einen Rekord. (Tagesschau.de)


Die Rückseite des 10-Mark-Scheins der DDR zeigte eine Ingenieurin im Kontrollraum des Kernkraftwerks „Bruno Leuschner“ in Rheinsberg. Es ging 1966 mit Unterstützung der Sowjetunion in Betrieb (kurz zuvor wurde der Reaktor bereits zum ersten Mal kritisch) und war eines der ersten Kernkraftwerke weltweit. Mit nur 62 MW hatte es eine vergleichsweise geringe Leistung. Ursprünglich sollte es 1985 vom Netz gehen, aufgrund der notorischen Stromknappheit der DDR wurde die Laufzeit aber bis 1992 verlängert. Dann kam die Geschichte dazwischen, eines neues Staatswesen wurde auf dem Gebiet der DDR installiert und Rheinsberg ging, aufgrund der veralteten Technik und damit einhergehenden Sicherheitsbedenken 1990 vom Netz.

Ab 1995 wurde mit dem Rückbau des KKW begonnen. Der Rückbau ist bei weitem noch nicht abgeschlossen und wird nach heutigen Planungen mindestens bis Ende der 2030er-Jahre dauern. Am Ende wird dieser weit über 1.000.000.000 € gekostet haben. Es gibt derzeit kein genehmigtes Konzept, das einen Abriss der Gebäude zulässt. Grund hierfür ist die langjährige Dekontamination von mindetens 50 Jahren. Die rückgebauten, radioaktiven Materialien werden in einem Zwischenlager gelagert. Im Bereich des Kernkraftwerkes ist das Grundwasser aufgrund eines Störfalls radioaktiv kontaminiert. Ein Atommüllendlager ist in Deutschland immer noch nicht gefunden.

Da stellt man sich schon die Frage, ob Kernspaltung die beste Methode ist, um Wasserdampf zu erzeugen.



Eigentlich gestern, aber trotzdem..

15.10.2022




Was 100.000 Tote zusätzlich mit dem Klimawandel zu tun haben. (spiegel.de)




13.10.2022


Der Sommer 2022 war der heißeste in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen. Er war geprägt von mehreren sehr starken Hitzewellen und großer Trockenheit in vielen Regionen Europas.[2] In zahlreichen Regionen wurden neue Hitzerekorde aufgestellt. In verschiedenen Staaten kam es zu schweren Waldbränden, u. a. in Portugal, Frankreich, Italien, Deutschland und Tschechien, besonders aber in Spanien. Bereits Mitte August waren in Europa 660.000 Hektar Fläche verbrannt (6600 km²), die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen.[3] Bis zum 20. August stieg die Fläche auf mehr als 750.000 Hektar (7500 km²) an.[4] Dies ist mehr als drei mal so viel wie der Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2021 (ca. 260.000 ha). Dabei wurden in der EU und Großbritannien zwischen Juni und August 2022 ca. 6,4 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid freigesetzt, der höchste Wert seit 2007.
Dürre und Hitze in Europa 2022-Wikipedia.de