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Phillip Boa, F-Haus Jena

So. Nun, da ich ein Ipad habe, kann ich hier ja auch immer mal wieder schreiben…

Jedenfalls war ich am Freitag bei „Phillip Boa and the Voodooclub“ in Jena im F-Haus und habe festgestellt, wie schön es ist, immer mal auf ein Konzert zu gehen und das man das viel öfter machen müsste. Lustig ist es zwar auch immer ein wenig, wenn sich die Mitfünfziger extra für so ein Konzert noch mal in die Teile ihrer Dark-Wave-Kluft werfen, die noch einigermaßen passen … oder wenigstens ins abgeranzte Projekt-Pitchfork-Shirt. Aber da muss jeder für sich selbst entscheiden.

Natürlich hatte ich auch wieder denjenigen neben mir stehen, der die ganze Zeit laut und falsch mitsingt, wie immer. Auf der Habenseite kann man festhalten, dass es mal wieder schön war, neue Leute kennen zu lernen und über andere Dinge zu reden.

Von allem anderen abgesehen war es natürlich auch ein supergutes, lebendiges Konzert und ich bin ja sowieso der Meinung, dass der Phillip Boa der Jetztzeit der beste aller Zeiten ist … trotz der epischen Hymnen wie „Container Love“ und „Kill your Ideals“ möchte ich das Album „Loyalty“ allen interessierten ans Herz legen.
Weiterhin festhalten muss man, das, egal welche Frau bei ihm singt, es immer die Frau mit der erotischsten Stimme überhaupt ist. Sehr angenehm.

Und zum Schluss gibt es dann noch meinen Konzertausschnitt, der von der offiziellen Boa-Seite auf Instagram geteilt wurde: